ChatGPT Search und Perplexity: Quellenwahl ohne Mythen messen
Crawler-Zwecke, variable Quellenwahl und ein reproduzierbares Prompt-Panel für OpenAI- und Perplexity-Oberflächen.
Sind ChatGPT Search und Perplexity dieselbe Suchmaschine?
Nein. Produkte, Retrievalpfade, Quellenanzeige und Aktualisierung unterscheiden sich und können sich ändern. Feste Behauptungen über eine dominante Quelle oder einen universellen Plattformanteil sind ohne aktuelles Messdesign nicht belastbar.
Welche Bots werden unterschieden?
| Zweck | OpenAI | Perplexity |
|---|---|---|
| Search/Discovery | OAI-SearchBot | PerplexityBot |
| Nutzerinitiierter Fetch | ChatGPT-User | Perplexity-User |
| Training/Lizenzierung | GPTBot | nach aktueller Anbieterpolicy |
GPTBot ist kein ChatGPT-Search-Crawler. Nutzerinitiierte Fetcher können robots.txt anders behandeln. Ein User-Agent-Test beweist keine echte Botidentität; veröffentlichte IP-Bereiche oder DNS-Verifikation sind für WAF-Tests belastbarer.
Wie wird Quellenwahl getestet?
Ein Prompt-Panel definiert Intents, Sprache und Region. Jeder Prompt wird je Plattform mehrfach ausgeführt. Quellen-URL, Markennennung, Faktenkorrektheit, Fehler und Zeitpunkt werden gespeichert. Damit lässt sich Varianz beobachten, ohne aus einem Einzelrun eine Rankingregel abzuleiten.
Was verbessert die Ausgangsbasis?
Öffentliche Kerninhalte brauchen stabile Responses, verständliche interne Links, klare Verantwortung, aktuelle First-Party-Evidenz und überprüfbare Quellen. Diese Maßnahmen helfen Nutzern und Discovery, garantieren aber keine Zitation.
llms.txt oder ein Markdown-/JSON-Endpunkt kann bei einem echten Daten-Use-Case hilfreich sein. Die Oberfläche bleibt optional, benötigt Provenienz und Pflege und erhält keine Rankingpunkte.